Trends

2-in1-Laptop – Unnötig oder sinnvoll?

Der neue XPS 13 2-in-1 ist nicht irgendein Laptop – er ist der erste Laptop seiner Baureihe, der sich zu den so genannten „Convertibles“ zählen lässt. Hierbei handelt es sich um eine neuartige Gerätegattung, die das Beste aus Laptop und Tablet vereinen soll.

tassssttttaturbildDabei überzeugt der neue aus der XPS-Reihe besonders durch gute Verarbeitung, ein angenehmes Tippgefühl und eine edle Materialauswahl. Ein Fingerabdrucksensor ist ebenso mit an Bord, wie ein recht langlebiger Akku. Bisher also ein sehr gutes Gesamtpaket, doch natürlich

Dabei überzeugt der neue aus der XPS-Reihe besonders durch gute Verarbeitung, ein angenehmes Tippgefühl und eine edle Materialauswahl. Doch wie fast immer gibt es nicht nur positives zu berichten. Der Prozessor zum Beispiel ist zwar passiv gekühlt und bleibt dadurch lautlos, ist allerdings auch deutlich langsamer als bei so manch anderem Konkurrenten. Für eine von Bildern und Videos oder das Spielen von technisch anspruchsvollen Computerspielen sollte die Performance nämlich kaum genügen. Hinzu kommt, dass das Display den Ansprüchen von so manch einem Kunden wohl nicht genügen wird. Die Farben werden zwar kräftig und in ordentlicher Helligkeit dargestellt, jedoch wird der sRGB-Farbraum nur zu 70 % abgedeckt.

Die Preise beginnen immerhin bei stolzen 1400 Euro, damit sollte das Gerät also wirklich nur für die besser betuchten Technik-Kunden infrage kommen. Denn wer mehr für sein Geld bekommen möchte, der verzichtet auf die Tablet-Funktion und leistet sich für ein paar hundert Euro weniger einen Laptop mit einer noch besseren Performance.…

Trends / Wissenswertes

Verschlüsseln und doch wieder entschlüsseln?

Die Verschlüsselung ist momentan einer der Trends in der IT-Branche. Sie ist sicher, schwer zu knacken und gewährleistet Privatsphäre – doch wie lange noch? Die Bundesregierung arbeitet momentan daran, eine Behörde einzurichten, die sich darauf spezialisieren soll digitale Verschlüsselung wieder zu entschlüsseln.

lockGrund dafür sei, dass digitale Kommunikationsdienste, wie Whatsapp, Threema und Co. immer mehr auf Verschlüsselung setzen. Der Vorteil daran ist definitiv, dass die Nutzer der Dienste vor unbefugtem Mithören Dritter geschützt sind. – Ich meine wer hat es schon gerne, wenn jemand bei sensiblen Gesprächen mithört? Doch genau das möchte die Bundesregierung nach neusten Erkenntnissen jetzt, denn die Verschlüsselung hat nicht durchgängig nur Vorteile. Viele Kriminelle erfreuen sich beispielsweise auch an ihr, da sie so unbehelligt von der Polizei und Behörden kommunizieren können und womöglich Straftaten vorbereiten.

Dem will die Bundesregierung jetzt einen Riegel vorschieben, indem sie eine neue Behörde  ins Leben rufen, die dazu befähigt ist, digitale Verschlüsselung bei Verdacht auf Straftaten zu knacken und die Betroffenen abzuhören. Die „Zitis“ genannte Behörde soll Nachrichten bereits bevor sie verschlüsselt werden, abfangen. Begründet wird das Ganze mit Angst vor dem so genannten „going dark“. Das bedeutet, dass es durch die zunehmende Verschlüsselung immer schwieriger wird, Straftaten oder geplante Straftaten im Internet aufzudecken.

Es bleibt also spannend, ob und wann die neue Behörde ihren Kampf gegen Straftaten aufnehmen kann.…

Trends

Deutsche Ohren noch nicht digitalisiert

Viele Deutsche wollen etwas in der Hand halten. Das zeigt sich, wenn man mal eine Statistik betrachtet, wie viele Menschen in der Bundesrepublik digitale Musikangebote nutzen. Die meisten wollen die dem Tod geweihte Audio-CD anscheinend immer noch nicht beerdigen und öffnen sich nur langsam für digitale Musikangebote.

Nach der Statistik nutzen nämlich nur knapp 25% der Deutschen im Jahre 2012 digitale Musikangebote. Damit liegt das mitteleuropäische Land weit hinter Großbritannien und den USA. Tatsächlich greifen nämlich fast 40% der Briten im Jahr 2012 auf digitale Musikangebote zurück, bei den Amerikanern beläuft sich dieser Wert sogar auf fast 60% ! Selbst Franzosen und Japaner sind in Sachen digitaler Musik besser aufgestellt als die Deutschen. Beide Länder bringen es auf um die 20%.

 

Doch woran kann das liegen, dass die deutsche Bevölkerung sich noch nicht recht an digitale Musikangebote herantraut? Dies kann verschiedene Ursachen haben. Eine ist jedoch wohl schlicht und ergreifend, dass die Deutschen einfach etwas Haptisches brauchen, worauf ihre Musik gespeichert ist. Audio-CDs – ein Format entwickelt in den 80ern – gehen in Deutschland immer noch gerne über die Ladentheke. Für viele, gerade ältere Menschen gestaltet sich die Kaufabwicklung für digitale Musik im Internet auch einfach als zu kompliziert. Es geht für sie viel schneller, in einen Laden zu gehen und die CD jenes Künstlers zu kaufen, den sie gerne hören.

Also Leute – hängen eure CDs schon als Krähenabwehr im Kirschbaum oder sind sie immer noch fester Bestandteil eurer Musiksammlung?…